Wieder mehr Pioniergeist

Wieder mehr Pioniergeist
05.11.2018

Seit Anfang September ist Andreas Halbleib neuer Geschäftsleiter von QUO. Der Maschineningenieur verfügt über langjährige Vertriebs- und Managementerfahrung in der Industrie und hat verschiedene Veränderungsprozesse in Grosskonzernen geleitet. Er erzählt, wie er diese Kompetenzen bei QUO einbringt und wo er Veränderungen anstossen will.                                

Herr Halbleib, seit September sind Sie neuer Geschäftsleiter von QUO. Was fasziniert Sie an diesem Unternehmen?

Das Thema Innovation hat mich sofort angesprochen. Etwas zu kreieren steckt tief in mir drin, schon als Kind wollte ich Erfinder werden. Auch das junge, dynamische Team und die offene, flache Organisationsstruktur gefallen mir. Ich denke, dass ich hier den Gestaltungsfreiraum finde, den ich suche. QUO ist offen, sich auch auf unkonventionelle Ideen einzulassen.

Welches sind die wichtigsten Erfahrungen aus Ihren bisherigen Tätigkeiten, die Sie bei QUO einbringen können?

Ich habe lange Zeit in der Maschinenindustrie im Vertrieb gearbeitet, als Produktmanager und Verkaufsleiter. Dies hat meine Überzeugung geprägt, dass der Kunde immer an erster Stelle steht. Zudem bin ich ein erfahrener Veränderer. So habe ich zum Beispiel beim Zusammenschluss von Lafarge und Holcim die Technologien der beiden Unternehmen zusammengeführt. Solche Veränderungsprozesse gehen immer vom Menschen aus. Ich sehe meine Aufgabe darin, ein Team in einen Veränderungsprozess zu führen und dabei aus Betroffenen Beteiligte zu machen. Durch diese enge Zusammenarbeit und das gemeinsame Anpacken, verändern sich auch die Organisation oder die Produkte – ganz natürlich.

Wo sehen Sie die Stärken von QUO?

Die Verbindung von Design und Technik, die Professionalität jedes einzelnen, die grosse Leidenschaft, der gute Teamspirit und die starke Identität, die fest verankert ist. Dieser Anker kann aber auch zur Herausforderung werden.

Wie meinen Sie das?

Identifiziert man sich zu stark mit dem, was man tut, kann das auch die Flexibilität rauben. QUO ist 18 Jahre alt und hat sich inzwischen etabliert. Das ist unvermeidlich. Doch unser Umfeld verändert sich. Wir müssen Etabliertes in Frage stellen, ohne dabei unsere starken Wurzeln auszureissen. Wir sollten wieder mehr zu Pionieren werden.

Wie möchten Sie das Unternehmen weiterentwickeln?

Ich möchte das Angebotsprofil schärfen. Unsere Dienstleistungen sollen spezifischer auf Industrien und verschiedene Unternehmensstrukturen wie KMU, Start-up oder Grosskonzerne zugeschnitten werden. Mit welchen Technologien wir uns positionieren, werden wir in der nächsten Zeit im Team analysieren. Dabei sind auch Trends wie Digitalisierung, Blockchain oder Nanotechnologie Themen.

Den eingeschlagenen Weg, vermehrt Partnerschaften mit unseren Kunden einzugehen statt in Einzelprojekten zusammenzuarbeiten, möchten wir weiter stärken. So können wir längerfristiger denken und uns mehr Freiräume schaffen. Aber auch unsere Kunden profitieren, indem sie mit uns als Sparring-Partner ihre Kompetenzen flexibel erweitern.

Wie werden die Kunden diese Veränderungen spüren?

Wir werden noch mehr Leichtigkeit und Freude ausstrahlen. Unsere Kunden werden noch mehr Veränderungskompetenz und Innovationskraft spüren und uns stärker als Partner wahrnehmen. Nicht zuletzt werden wir auch sichtbarer sein.

Was ist Ihre Vision für QUO?

Die Vision möchte ich mit den Mitarbeitenden zusammen erarbeiten. Stichworte, die in mir klingen sind Freude, verrückte Ideen, Lösungsorientiertheit und langfristige Partnerschaften auf Augenhöhe.


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