Diagnosegerät

Lunaphore

Der Benutzer wurde bei der Geräteentwicklung ins Zentrum gestellt. Der Zugang zu den Reagenzbehältern wurde so umgesetzt, dass die Behälter mit nur einem Handgriff ausgetauscht werden können.

Der Modulare Aufbau des Gerätes unterstützt die effizente Endmontage.

Die gemeinsame Endmontage unter Anleitung von QUO bildete die Basis für den effektiven Know-How transfer.

Das Herzstück des Diagnosegerätes ist die Probenaufnahme. Sie stellt hohe Anforderungen an die sichere Bedienung bei gleichzeitig hohen funktionellen Herausforderungen.

Fünf Minuten anstatt bis zu acht Stunden – eine neue Technologie des EPFL-Spin-off Lunaphore macht das Verfahren der Immunohistochemie (IHC) deutlich effizienter, bei gleichzeitig sehr hoher Qualität. Die IHC ist eine in Biologie und Medizin verbreitete Methode, um Proteine oder andere Stoffe mit markierten Antikörpern gezielt sichtbar zu machen. In der Medizin werden sie vor allem für die Bestimmung von Tumorzellen verwendet.

Gemeinsam ans Ziel
Lunaphore wollte so schnell wie möglich einen seriennahen Prototyp, der in kleiner Stückzahl hergestellt und Forschungslabors zur Verfügung gestellt werden kann. Das Spin-off-Unternehmen, das über grosse wissenschaftliche Kompetenzen verfügte, hat für eine Unterstützung im Rahmen des Entwicklungsprozesses nach dem richtigen Partner, der eine grosse Flexibilität anbieten konnte, gesucht.  Lunaphore hat vorausgesetzt, eng in das Projekt eingebunden zu sein und dabei sein Know-how zu erweitern. Ziel war, dass das eigene Team die Endmontage des Prototyps selbst vornimmt und so bei Bedarf weitere Geräte eigenständig produzieren konnte.

Prototyp für raschen Markteintritt aus einer Hand
Damit der Prototyp im Laboralltag besteht und zuverlässig funktioniert, muss das Laborpersonal das Gerät einfach und sicher bedienen können und die Schlüsselkomponenten müssen robust sein. Das interdisziplinäre QUO-Team aus Ingenieuren, Designern und Konstrukteuren setzte das gesamte Projekt aus einer Hand um. Sie optimierten zentrale mechanische Komponenten, etwa für Aufnahme und den Verschluss der Proben oder den Zugriff auf die Reagenzflaschen. Sie entwarfen ein ergonomisches und professionell wirkendes Gehäuse, definierten Materialien und Herstellungsverfahren, die sich für kleine Stückzahlen eignen, und evaluierten externe Partner für die Fertigung der Komponenten. Die Endmontage und Inbetriebnahme erfolgte in der Werkstatt von QUO zusammen mit dem Kunden. Der Wissenstransfer ist sichergestellt: Lunaphore verfügt über alle Spezifikationen der Bauteile und kann die Montage von weiteren Prototypen selbst durchführen.

Vision für nächste Produktgeneration
Innerhalb von nur knapp vier Monaten schaffte das junge Unternehmen so den Schritt vom Demonstrator zum seriennahen Prototyp und baute intern Know-how in der Produktentwicklung auf. Parallel dazu entwarf QUO in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden eine Vision für die nächste Produktgeneration. Dank dieser Vision kann Lunaphore die weitere technische Entwicklung gezielt vorantreiben.

Resultate

Funktionsfähiger seriennaher Prototyp
Vereinfachte Handhabung des Gerätes
Erhöhte Visibilität bei potentiellen Kunden und Investoren

Leistungsumfang

Ideengenerierung
Entwicklung von technischen Konzepten
Erarbeitung von gestalterischen Konzepten
Gesamtheitliche Produktentwicklung
Koordination der Herstellung
Inbetriebnahme Prototyp
Wissenstransfer zu Lunaphore

Projektdauer

7 Monate

Kernteam

6 Mitarbeiter


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