BEAT KELLER ZURÜCK ALS NEUES MITGLIED DER GESCHÄFTSLEITUNG

Immer wieder zieht es ihn zurück zu QUO, seit er als frischgebackener Maschineningenieur im Jahr 2000 in das neu gegründete Unternehmen eintrat. Seit Anfang Jahr ist Beat Keller nach einem zweijährigen Unterbruch als neues Geschäftsleitungsmitglied wieder an Bord. Beat, warum bist du zu QUO zurückgekehrt? Die Kultur und die Arbeitsweise bei QUO sind einmalig. Mich begeistern die grosse Ideenvielfalt, die Offenheit und der unbändige Wille, etwas Neues zu schaffen. Mit Leuten aus so vielen verschiedenen Disziplinen in immer wieder neuen Projekten so nah zusammenzuarbeiten, macht einfach Spass. Als Geschäftsleitungsmitglied habe ich nun die Chance, die Entwicklung von QUO aktiv zu gestalten. Du hast die Entwicklung von QUO von Anfang an miterlebt. Was hast du aus den insgesamt 14 Jahren mitgenommen? Ich habe den Prozess von der Aufnahme der Bedürfnisse über die kreative Ideenfindung bis zur Umsetzung zum fertigen Produkt in zahlreichen Projekten begleitet. Ursprünglich waren wir eher technisch orientiert. Bei der Entwicklung des Elektrotrottinetts Easyglider wurde mir jedoch bewusst, wie wichtig das Design ist. Eine Produktvision in Form von Skizzen und Modellen macht das Produkt fassbar und bringt enormen Schub in ein Projekt. Wie hast du diese Erfahrung in deine Arbeit integriert? Ich habe mich entschieden, Industriedesign zu studieren. Nach dem Abschluss kehrte ich 2010 wieder zu QUO zurück und baute den Kompetenzbereich Industriedesign auf. Unsere Methodik ist heute sehr vielfältig, wir ziehen den Endnutzer und seine Bedürfnisse schon früh in die Entwicklung ein, können ein Produkt besser verständlich machen und sind schliesslich näher beim Kunden. Die letzten zwei Jahre hast du Erfahrungen «out of the box» gesammelt. Ich arbeitete in einer Designagentur, die fast ausschliesslich digital arbeitete. Ehrlich gesagt war das nicht mein Ding. Dabei erkannte ich aber, wie wichtig fassbare Modelle sind. Danach leitete ich im Auftrag von Investoren bei der Firma Thömus ein Innovationsprojekt, von der Vision über das Funktionsmuster bis hin zum Geschäftsmodell. Zudem optimierte ich die Werkstattprozesse und führte Qualitätskontrollen bei den chinesischen Zulieferern durch. Ich habe damit einen guten Einblick in die produzierende Industrie erhalten, also in die Welt unserer Kunden. Was möchtest du als Geschäftsleitungsmitglied bei QUO einbringen? Für mich ist Projektleitung heute mehr als Erfolgs-, Zeit- und Budgetkontrolle. Entscheidend ist auch der Umgang unter den Projektbeteiligten. Die Rolle von zwischenmenschlichen Aspekten und wie man diese positiv nutzen kann, hat mir der CAS in Führungskompetenz vor Augen geführt. Dieses Bewusstsein will ich bei QUO einbringen. Wir sind bereits daran, unsere interne Feedbackkultur zu verbessern, damit sich die Mitarbeitenden persönlich weiterentwickeln können. Denn Innovation ist Entwicklung.

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